Versorgungsordnung

Die Erfahrung hat gezeigt, dass bei Unklarheiten und / oder Uneindeutigkeiten das Arbeitsrecht zu Gunsten der Arbeitnehmer ausgelegt wird, und somit übernommene Versorgungsregelungen für Arbeitgeber zu erheblichen finanziellen Risiken führen können. Das Gesetz gibt hierbei nur einen (Mindest-) Rahmen vor, wie die bAV konkret ausgestaltet wird, sodass die Gestaltung den Arbeitsvertragsparteien obliegt.

Folgende Regelungen sind z.B. nicht im Gesetz festgehalten:

  • die Wahl des Durchführungsweges
  • die Höhe der arbeitgeberfinanzierten Beiträge
  • die Höhe der möglichen Entgeltumwandlung
  • Leistungsarten (z.B. Hinterbliebenenrenten, Berufsunfähigkeitsrenten, Waisenrenten, etc.)
  • Regelung bei entgeltfreien Beschäftigungszeiten
  • Leistungsvoraussetzungen

Um den bürokratischen Aufwand für das Unternehmen überschaubar zu halten empfiehlt es sich zudem, Versorgungsträger und Berater einheitlich in einer Versorgungsordnung zu benennen.

 

Daher lautet unsere Empfehlung: Schaffen Sie klare Regelungen für die bAV in Ihrem Unternehmen. Richten Sie eine Versorgungsordnung ein. [Infos abfordern]

 

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