5 Durchführungswege der betrieblichen Altersversorgung

Seit dem 1.1.2005 erfolgte mit dem Rentenreformgesetz für alle Systeme der betrieblichen und privaten Altersvorsorge eine generelle Wandlung in eine nachgelagerte Besteuerung und Verbeitragung der Rentenleistungen und der Wegfall der Möglichkeit, eine steuerfreie Kapitalleistung statt einer Rentenzahlung zu beziehen.
 

Demzufolge werden die Durchführungswege unterschieden in altes Recht (Abschluss vor dem 1.1.2005 mit dem Vermerk „alt“) und neues Recht ab dem 1.1.2005. Nachfolgend ist die rechtliche Situation für Neuabschlüsse ab dem 1.1.2005 dargestellt. [Vergleich der 5 Durchführungswege]


  • Direktversicherung
    Die Direktversicherung ist die am meisten verbreitete Form betrieblicher Altersversorgung und aufgrund geringen Verwaltungsaufwandes für jedes Unternehmen einfach und unkompliziert nutzbar. [mehr]
  • Pensionskasse
    Die Pensionskasse ist eine heute gern genutzte Form betrieblicher Altersversorgung und aufgrund geringen Verwaltungsaufwandes für jedes Unternehmen einfach und unkompliziert nutzbar. [mehr]
  • Pensionsfonds
    D
    er Pensionsfonds ist eine verbreitete Form betrieblicher Altersversorgung zur Auslagerung von erdienten Versorgungsansprüchen aus Pensionszusagen, um die Bilanz von Unternehmen zu bereinigen (Basel II). [mehr]
  • Unterstützungskasse
    Die Unterstützungskasse ist eine günstige Form für Besserverdienende und Mitarbeiter, die bereits ihre Höchstbeiträge von 4 % der Beitragsbemessungsgrenze ausgeschöpft haben. Sie wirkt bilanzneutral und ist der Höhe nach nicht begrenzt. [mehr]
  • Pensionszusage
    Die Pensionszusage ist geeignet für langjährig erfolgreich am Markt arbeitende Unternehmen. Sie stellt eine häufige Form der Absicherung von Geschäftsführenden Gesellschaftern dar und bietet den höchsten steuerlichen Effekt in der Anfangsphase. Sie ist jedoch mit hohen bilanziellen Risiken verbunden und stellt oft einen Hindernisgrund für den Verkauf des Unternehmens dar. [mehr]


Bitte sprechen Sie uns an. [mehr]