Wirkungsweise

Unternehmen richten einen Kontenrahmen [Grafik] ein, in dem für jeden Arbeitnehmer ein separates Konto in Geld geführt wird.

Dieses können alle Arbeitnehmer oder auch nur Gruppen nutzen. Auch für leitende Mitarbeiter ist ein Zeitwertkonto attraktiv [Infos abfordern].

Dieses Konto ist insolvenzsicher und befindet sich außerhalb des Firmenzugriffs. Es ist an den Arbeitnehmer verpfändet oder wird für ihn durch einen Treuhänder verwaltet.

Zeitwertkonten sind Langzeit- Arbeitszeitkonten zum Ansparen von:

  • GeldmuenzeZeitguthaben, die als Geldwert eingebracht werden,
  • Mehrarbeit,
  • Resturlaubsansprüchen,
  • Lohn- oder Gehaltsbestandteilen,
  • laufendem Entgelt,
  • Lohn-/ Gehaltserhöhungen,
  • Leistungszulagen/ Bonifikationen/ Tantieme,
  • Urlaubs- und Weihnachtsgeld, etc.

Dabei erfolgt die Einbringung dieser Bestandteile steuer- und sozialversicherungsfrei. Die entstehenden Wertentwicklungspotenziale sind enorm. Sie ergeben sich aus der im Konto verbleibenden Lohnsteuer und den Sozialversicherungsbeiträgen über den Zins und Zinseszins. Sie bewirken einen raschen Vermögensaufbau [2 Grafiken].

Mit geringem monatlichem Nettoeinsatz erreicht der Arbeitnehmer eine attraktive Freistellung.

Fordern Sie jetzt Ihre Beispielrechnung ab [Infos abfordern].


Noch im Jahr 2006 wurden folgende Bestandteile der Einbringung von Entgeltbestandteilen favorisiert: [Grafik]


Doch bereits heute hat sich eine wesentliche Verschiebung von der bisherigen, bevorzugten Einbringung von Überstunden hin zur Verwendung von Sonderzahlungen und Gehaltsbestandteilen durch die Arbeitnehmer ergeben. Heute sehen Unternehmen und auch Arbeitnehmer die Bedeutung von Zeitwertkonten nicht nur reduziert auf den Abbau von Mehrarbeit (Zeit), sondern insbesondere als Motivations- und Bindungsinstrument sowie zur Flexibilisierung der Lebensarbeitszeit. Hinzukommen zunehmend Bonifikationen der Mitarbeiterbeiträge durch die Unternehmen.

Wie Zeitwertkonten verwendet werden, zeigt folgende Erhebung: [Grafik]


Genutzt werden können die Guthaben aus Zeitwertkonten zur Finanzierung von Freistellungsphasen. Hier erfolgt die Weiterzahlung des Entgeltes aus dem Guthaben des Kontos. Das Arbeitsverhältnis und damit auch der Sozialversicherungsschutz bleiben erhalten.

Erst bei Entnahme [Grafik] aus dem Zeitwertkonto erfolgt eine nachgelagerte Besteuerung und Verbeitragung als Lohn oder Gehalt. Die bis dahin gestundeten Steuern und Sozialversicherungsbeiträge haben über die Jahre hinweg durch Zins und Zinseszins den Vermögenszuwachs gefördert und beschleunigt. Kapitalertragsteuer fällt nicht an, da das angesparte Vermögen in der Unternehmenssphäre liegt


Nicht verbrauchte Guthaben können zudem unter bestimmten Voraussetzungen in Betriebliche Altersversorgungssysteme übertragen werden. Damit wird die Steuer in eine niedrig progressive Steuerphase als Pensionär verschoben. Ebenso werden bei einem Rentner nur Kranken- und Pflegeversicherung auf die künftige Rente erhoben. Der in der Ansparphase im Konto verbliebene Anteil an Renten- und Arbeitslosenversicherung verbleibt endgültig im Konto. Somit werden Steuer und SV de facto schreibenweise bis an das Lebensende verteilt und arbeiten weiter an der Verzinsung im Rentenkonto mit. [mehr]