Betriebliche Altersversorgung für Mitarbeiter

Demografische Situation

Am 1. Juli 1976 bescherte die damalige Bundesregierung kurz vor der Bundestagswahl mit dem 19. Rentenanpassungsgesetz den damals Demografische Situation zehn Millionen Ruheständler eine satte Rentenerhöhung von 11%.
Jeder kennt das 1986 in die Geschichte eingegangene Foto des damaligen Arbeitsministers Norbert Blüm als „Wahlkampf- Klassiker“, auf dem er eine Litfaßsäule plakatiert und wirbt: „denn eins ist sicher: Die Rente“ (gemeint war sicher seine eigene).

Noch 1995 versprach die Bundesregierung Arbeitnehmern, die jünger als 52 Jahre alt waren, bei durchschnittlicher Beitragszahlung ab dem 65. Lebensjahr eine monatliche Bruttorente von 1.510 Euro.


2000 prognostizierte sie nur noch 1.361 Euro und in diesem Jahr warb dann schon Herr Riester öffentlich mit einem umgehängten Plakat: „Eins ist sicher: Die Rente reicht nicht *“. So (schnell) kann´s mit Blüm’s Aussage von 1986 gehen.


Aktuell kann ein heute 64-Jähriger mit ca. 1.180 Euro Monatsrente rechnen. Viele werden nicht einmal diese Rente erreichen. Davon zahlt der Rentner auch noch die vollen Beiträge für die Kranken- und Pflegeversicherung sowie die Steuern, so dass ihm vielleicht noch knapp 1.000 Euro Nettorente verbleiben.


Die Netto- Renten sind in den letzten Jahren stark gesunken. Die Abstriche an allen Rentenvorsorgesystemen, die der Gesetzgeber vorgenommen hat, haben in den Jahren insbesondere seit 1995 enorm zugenommen [2 Grafiken]. 

 

Hauptursache der heute enormen Probleme ist einerseits die demografische Entwicklung in Deutschland [Grafik], andererseits ein fehlendes, frühzeitiges Umschwenken des solidarisch finanzierten Umlagesystems der gesetzlichen Rentenversicherung auf Kapital gedeckte Lösungen.

 

Seriöse Rentenberater sagen dem heutigen Rentenversorgungssystem spätestens im Jahre 2030 einen Kollaps voraus, denn hier erreicht die mengenmäßig größte Zahl der heutigen 40- bis 50- Jährigen das Renteneintrittsalter. [Grafik
Denn nur ein Kapital gedecktes und von hoher Eigenverantwortung der Bürger, der Arbeitnehmer und der Unternehmen getragenes Altersvorsorgesystem hat dauerhaften Bestand. [Grafik]


Nunmehr hat fast jeder mündige Bundesbürger erkannt, dass Altersvorsorge und insbesondere betriebliche Altersversorgung unverzichtbar sind. Doch welche Lösungen gibt es hierfür?